15.10.
2015

ILÜ 2015 (56)Am 12.10.2015 wurde sechs Auszubildenden der Ausbildungswerksatt der Taktischen Luftwaffengruppe „R“ die Möglichkeit gewährt an der Informationslehrübung, kurz „ILÜ“, teilzunehmen. Die Gruppe bestand aus jeweils drei Azubis aus den Bereichen Elektroniker/in für Geräte und Systeme sowie IT-Systemelektroniker und einem Fahrer der Kfz-Staffel.

Die Anreise verlief problemlos, nach einer Fahrtdauer von ca. zweieinhalb Stunden erreichten sie das Truppenlager Hohne in Bergen, welches als Unterkunft zur Verfügung gestellt wurde. Der nachfolgende Tag begann gut erholt mit einem ausgiebigen Frühstück im Truppenlager Munster mit ca. 200 weiteren Auszubildenden aus verschiedenen Ausbildungswerkstätten sowie Jungoffizieren der Bundeswehr.

Im Anschluss wurden alle Teilnehmer durch die Führungsriege begrüßt und der Tagesablaufplan bekannt gegeben. Die Vorführung der Streitkräftebasis, des Heeres sowie des Zentralen Sanitätsdienstes wurde in einer dynamischen sowie einer statischen Vorstellung gegliedert und erstreckte sich über den Tag.

Der Vormittag begann mit der Überfahrt zur Besuchertribüne des Truppenübungsplatzes. Vorort wurden aufgrund des sehr frischen Wetters Decken verteilt um die neunzigminütige Vorstellung gut gewärmt zu überstehen. Das Übungsgelände bestand aus einem vom Waldrand umfassten Plateau.

Dort waren diverse Requisiten aufgebaut, die in den Vorführungen eingebunden wurden. Die Vorstellung an sich, begann mit einem Werbevideo des Heeres, darauf folgte die Darstellung von Soldaten, Einsatzfahrzeugen sowie Gefechtspanzern mit detaillierter Video- und Audiobeschreibung. Desweiteren wurden einige simulierte Gefechtseinsätze präsentiert.

Im Anschluss erfolgte der Rücktransport zum Truppenlager, wo es für die Besucher Erbsensuppe aus der Feldküche gab. Nach dem Mittagessen wurden alle Teilnehmer auf der sogenannten „Platte“ für ein Gruppenfoto versammelt. Daraufhin wurden die Besucher in kleinere Gruppen aufgeteilt und jeweils mit einem Gruppenführer durch die einzelnen Bereiche der statischen Fähigkeitsdarstellung geführt. In den Teilbereichen wurde zunächst eine kleine Ansprache zum Inhalt der Stationen gehalten und nach dem Durchlauf aller Bereichen wurde zur „freien Jagd“ aufgerufen, welche den Besuchern ermöglichte eigenständig die Stationen zu durchlaufen, spezifische Fragen zu stellen und sich die ausgestellten Fahrzeuge im Detail anzuschauen.

Zusätzlich zu den ausgestellten Fahrzeugen wurden diverse Aktivitäten vorbereitet, wie zum Beispiel eine kleine Form der Hindernisbahn sowie dem AGSAP-2, welcher zur Ausbildung der Feldjäger verwendet wird. Es wurden zweieinhalb Stunden für die statische Vorstellung eingeplant, die auch in vollem Umfang genutzt wurden. Nach einer sehr interessanten und informativen Vorstellung traten die Auszubildenden ihre Rückreise nach Wittmund an.

Die Veranstaltung fand rege Begeisterung bei den Auszubildenden, sie empfanden sie als informativ, lehrreich und interessant, jedoch wurde auch angemerkt, dass der zeitlich geplante Rahmen für den Umfang der Vorstellungen zu kurz bemessen wurde.

Bericht von Falk Opitz und Roger Rothbrust

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